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Gefährliches Weihnachtsshopping

16.12.2007 | 15:11 Uhr |

Über manipulierte Suchmaschinenergebnissen gelangen Online-Shopper immer häufiger auf Malwareseiten, die dem geneigten Kunden sensible Daten entlocken wollen. Mit einigen Verhaltensregeln kann dem vorgebeugt werden.

Die Sicherheitsexperten von Fortinet warnen gerade zur Weihnachtszeit vor manipulierten Suchmaschinenergebnissen, die den Weihnachts-Shopper auf Malwareseiten dirigieren. Werden bestimmte Suchwörter bei Google und Co. eingetippt, landen häufig genau diese zwielichtigen Angebote auf den ersten Plätzen. Wird beispielsweise per MSN Livesuche nach Weihnachtskarten oder –geschenken gestöbert, so gelangt man schnell auf Malware-Seiten, die zum Download von Schadprogrammen auffordern. Die Betreiber der Suchmaschinen von Google , MSN und Yahoo seien sich dieser Gefahr bewusst und hätten bereits mit der Entfernung derartiger Links begonnen. Aktuell sollten Weihnachtseinkäufer beim Internet-Shopping jedoch einige Verhaltensregeln im Hinterkopf behalten.

Von einem blinden Folgen von Links, die teilweise sogar als E-Mail verschickt werden, wird dringend abgeraten. Ebenso sollten per Instant Massaging erhaltene URLs nicht angesurft werden. Häufig werden Malware-Links auch in Blogs oder Wikis versteckt. Mit dem Einsatz von wirksamen Anti-Spam, Web-Filtering oder Anti-Virus-Lösungen kann das Risiko weiterhin deutlich verringert werden.

Oft reicht schon ein Blick auf die angepeilte URL. Viele Links wollen mit Tippfehlern oder merkwürdigen Sub-Domains Glaubwürdigkeit vortäuschen. Auf keinen Fall sollten Kreditkartendetails oder Passwörter bedenkenlos eingetippt werden. Auf bekannte Internet-Anbieter könne man sich jedoch verlassen, denn große Online-Shops bieten eine sichere Übertragung der sensiblen Daten via SSL oder HTTPS an.

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