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Internet Explorer und Chrome sind fast gleichauf

02.03.2016 | 15:31 Uhr |

Immer mehr Nutzer schwenken vom Internet Explorer auf Chrome um. Die Wachablösung ist damit eine Frage der Zeit.

Googles Browser Chrome kann seinen Rückstand zum Internet Explorer von Microsoft weiter reduzieren. Net Application s bescheinigt Chrome einen Anteil von 36,56 Prozent, der Internet Explorer wird noch von 44,79 Prozent genutzt. Damit sank der Abstand beider Browser innerhalb eines Monats von fast 12 Prozent auf 8,2 Prozentpunkte.

Der Internet Explorer wird immer unbeliebter. In den letzten zwölf Monaten verlor der Microsoft-Browser ganze 12,6 Prozent. Der Großteil der Umsteiger greift zu Googles Chrome, dessen Wert im gleichen Zeitraum um 11,9 Prozentpunkte anstieg.

Als Nummer drei im Browsermarkt kann sich weiterhin Mozillas Firefox behaupten. Der Marktanteil der Software beträgt 11,7 Prozent. Auch Apples Safari konnte leicht zulegen und kommt auf 4,88 Prozent. In den letzten 12 Monaten gab es bei beiden Browsern damit kaum eine Veränderung in der Verbreitung.

Auch Opera ist abgeschlagen und kommt auf 1,68 Prozent. Dennoch konnte der Browser aus Norwegen zulegen, vor zwölf Monaten wurde er nur von 1,09 Prozent aller Surfenden genutzt. Der Trend ist jedoch klar: Microsofts Internet Explorer könnte Monat für Monat einen Prozentpunkt verlieren, während Googles Chrome monatlich einen Punkt zulegt. In vier bis fünf Monaten würde Chrome damit den Internet Explorer bei der Verbreitung übertreffen.

Der Analyse-Dienstleister StatCounter sieht diesen Moment schon lange gekommen: Chrome kommt bei ihm auf 58,98 Prozent, Firefox wird von 16,06 Prozent der Nutzer verwendet und der Internet Explorer liegt mit 14,58 Prozent auf Platz 3. Die großen Unterschiede im Vergleich zu den Zahlen von Net Applications könnten aber auch in unterschiedlichen Zählmethoden zu finden sein.

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