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Internet Explorer 7: Phishing-Filter wird weiter verbessert

07.02.2007 | 11:26 Uhr |

Microsoft hat neue Partner für den Phishing-Filter des Internet Explorer 7 gewonnen. Diese Partner werden künftig an Microsoft Informationen über bekannte Phishing-Seiten liefern und so den Phishing-Filter des IE 7 verbessern.

Microsoft hat auf der Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco angekündigt, dass der im Internet Explorer 7 eingebaute Phishing-Filter noch weiter verbessert wird. Derzeit nutzt der Filter zur Erkennung von Phishing-Sites die Daten der Partner Cyveillance, Digital Resolve, Internet Identity, Mark Monitor und RSA.

Künftig wird der IE7-Phishing-Filter auch mit den Daten folgender Phishing-Filter-Daten-Provider gefüttert: Australian Computer Emergency Response Team (AusCERT), Brandprotect, Myspace.com und Netcraft. Netcraft bietet eine Anti-Phishing-Toolbar sowohl für den IE als auch für Firefox an und wird die dafür genutzten Daten Microsoft für den Internet Explorer 7 zur Verfügung stellen.

Seit dem Start des IE 7 im Oktober 2006 hat der Phishing-Filter laut Angaben von Microsoft mehr als 10 Millionen Versuche der Anwender geblockt, eine Phishing-Site aufzurufen. Derzeit liege die Blockrate bei rund 1 Million pro Woche. Nicht zuletzt dank der Mithilfe der Anwender und durch die Daten aller Partner werden wöchentlich rund 10.000 neue Phishing-Seiten der Blacklist hinzugefügt.

Bill Gates hatte auf der RSA vor zwei Jahren zum ersten Mal verkündet, dass der Internet Explorer 7 über einen eingebauten Phishing-Filter verfügen wird.

Download: Internet Explorer 7

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