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Internet-Boom bald vorbei?

Normalerweise belegen die zahlreichen Studien und Umfragen z

Normalerweise belegen die zahlreichen Studien und Umfragen zur Internet-Nutzung, dass immer mehr Menschen das Web nutzen. Einer neuen Studie von Cyber Dialogue zufolge wächst die Internet-Gemeinde jedoch viel langsamer als früher. So seien in der ersten Hälfte dieses Jahres nur noch 3,9 Millionen erwachsene Surfer hinzugekommen - im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 12 Millionen.

Die Marktforscher führen diese Entwicklung in erster Linie darauf zurück, dass die Technik-Fans ja bereits online sind, und dass vor allem unter den Beziehern geringerer Einkommen die Begeisterung fürs Internet nicht allzu groß ist. Diese Gruppe werde erst auf den Online-Zug aufspringen, wenn High-Speed-Internet-Zugänge auf breiter Ebene verfügbar und billiger würden, so Tom Miller von Cyber Dialogue. Und das könne noch rund zwei Jahre dauern. Derzeit kostet ein sogenannter Breitband-Zugang in den USA im Schnitt 40 Dollar pro Monat.

Ein Drittel der für die Cyber-Dialogue-Studie Befragten hat überhaupt "kein Bedürfnis", online zu gehen. Und 27 Millionen neue Surfer gehen eigenen Angaben zufolge kaum noch oder gar nicht mehr online. Vor zwei Jahren lag die Zahl der "Abbrecher" noch bei 9,4 Millionen.

Miller schätzt, dass die Zahl der erwachsenen Internet-Anwender derzeit bei 69 Millionen liegt und bis zum Jahr 2003 auf 109 Millionen ansteigen wird. Damit wäre dann etwa die Hälfte aller Erwachsenen in den USA online (PC-WELT, 6.12.99, sp).

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