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Internet-Betrug: Auktionen Nr.1

30.08.2000 | 17:07 Uhr |

In der ersten landesweiten Studie über Internetkriminalität stehen Internet-Auktionen an erster Stelle bei Betrügereien in den USA. Das FBI registriert Tausende von Beschwerden und leitet die Fälle an die zuständigen Polizeibehörden im ganzen Land weiter.

In der ersten landesweiten Studie über Internetkriminalität stehen Internet-Auktionen an erster Stelle bei Betrügereien in den USA. Das FBI registriert Tausende von Beschwerden und leitet die Fälle an die zuständigen Polizeibehörden im ganzen Land weiter.

Das "Internet Fraud Complaint Center" (IFCC), ein von FBI und Justizministerium gegründetes Beschwerdezentrum, verbucht seit der Gründung im Mai um die 1.000 Kundenbeschwerden pro Woche. Anfang November wird das IFCC automatisch arbeiten und mit großen Portalen wie AOL und Yahoo verlinkt. Dann werden 1.000 Beschwerden pro Tag erwartet.

Die Auktionsbetreiber sprechen allerdings nur von wenigen Betrugsfällen bei Auktionen. E-Bay, das größte Online-Auktionshaus, registriert sogar nur einen Betrugsfall je 40.000 Transaktionen. Finanzielle Schäden werden durch eine Versicherung gedeckt, die E-Bay bei "Lloyds of London" abgeschlossen hat. (PC-WELT, 30.08.2000, hem)

Gekaufte Präsidenten? (PC-WELT 19.08.2000)

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