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Internet-Beschwerdestelle für WWW, Mail & P2P

07.02.2006 | 16:21 Uhr |

Ein einfacher Weg, um Missstände aller Art im Internet zu melden, ist die Internet-Beschwerdestelle. Ob Kinderpornografie oder Raubkopien, für alles haben die Betreiber ein offenes Ohr. Bleibt zu hoffen, dass diese ruckzuck ausgefüllten Webformulare nicht zum Denunziantentum verführen.

Sie haben Kinderpornografie auf einer Website entdeckt? Oder Raubkopien? Sie bekommen immer vom gleichen Absender Spam in Ihr Postfach geschickt? Dann können Sie die Internet-Beschwerdestelle nutzen.

Unter www.internet-beschwerdestelle.de können Sie Ihr Ärgernis via Webformular melden. Acht verschiedene Themenbereiche stehen zur Auswahl, darunter beispielsweise www, Mail, P2P und Newsgroups.

Wenn Sie "www" wählen, dann erscheint ein Formular, auf dem Sie Ihr Anliegen vortragen und die beanstandete Website angeben können. Als Mindestangabe zu Ihrer Person ist nur eine Mailadresse erforderlich. Bei E-Mail/Spam können Sie die unerwünschte Post direkt einsenden.

Die Internet-Beschwerdestelle wurde anlässlich des Safer Internet Day einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Internet-Beschwerdestelle arbeitet eigenen Angaben zufolge mit Strafverfolgungsbehörden, Internet Service Providern und weltweiten Partnern zusammen, damit schädliche Inhalte aus dem Netz verschwinden und Täter überführt werden können.

Betreiber der Internet-Beschwerdestelle sind der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimediadiensteanbieter FSM .

Special: Aktionstag Internetsicherheit

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