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Intels neuer Celeron 1300 im PC-WELT-Test

03.01.2002 | 13:31 Uhr |

Mit dem Celeron 1300 hat Intel bei den "Billig"-CPUs wieder die Nase vorne. Er stößt nicht nur den bisherigen Regenten Duron 1200 vom Thron, sondern macht auch gegenüber seinem großen Bruder, dem Pentium-4, eine gute Figur. PC-WELT ging den Stärken und Schwächen von Intels neuem Einsteiger-Prozessor im Test auf den Grund.

Mit dem Celeron 1300 hat Intel bei den "Billig"-CPUs wieder die Nase vorne. Er stößt nicht nur den bisherigen Regenten Duron 1200 vom Thron, sondern macht auch gegenüber seinem großen Bruder, dem Pentium-4, eine gute Figur.

Im 1,3-Gigahertz-Celeron steckt aber noch mehr: Dank 0,13-Mikron-Technik lässt er sich durch Steigerung des Systemtakts deutlich über dem von Intel vorgesehenen Tempo betreiben.

Allerdings verlangt der auf dem "Tualatin"-CPU-Kern basierende Celeron eine Kernspannung von 1,475 Volt. Gerade bei älteren Sockel-370-Platinen lässt sich die Spannung nicht so weit nach unten regulieren. Zudem ist in der Regel ein Bios-Update nötig. Stellen Sie daher vor dem Kauf sicher, das Ihre Hauptplatine den Celeron 1300 auch unterstützt.

Die PC-WELT hat den neuen Prozessor bereits getestet. Im Sysmark 2000 konnte sich der Celeron 1300 mit 211 Punkten vor dem AMD Duron 1200 (199 Punkte) behaupten. Auch beim Spiele-Benchmark Unreal Tournament (Demoplay 1024 x 768 x 16) schlug die Intel-CPU den AMD-Rivalen: 44,2 Bilder pro Sekunde bedeuten einen Vorsprung von rund fünf Prozent. Selbst der hausinterne Vergleich mit dem 500 Megahertz schnelleren Pentium-4 1800 muss der Celeron nicht fürchten - bei Büroanwendungen war der Billigheimer sogar fünf Prozent flotter.

Fazit: einer der wenigen Intel-Prozessoren, bei denen Preis und Leistung stimmen. Der 1,3-Gigahertz-Celeron besiegt die bisher schnellste CPU in diesem Preissegment, den Duron 1200, und lässt den Pentium-4 schlecht aussehen.

Den vollständigen Testbericht finden Sie hier.

PC-WELT Testbericht: Intel Celeron 1300

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