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Intel will neue CPU-Architektur vorstellen

06.03.2006 | 22:22 Uhr |

Der Nachfolger des Pentium 4, Mehr-Kern-CPUs, neue Chipsätze und schneller Speicheranbindung: Vom 7. bis 9. März stellt Intel auf seiner Hausmesse Intel Developer Forum neue Produkte und Techniken vor.

(IDF, San Francisco) Der Höhepunkt auf dem Intel Development Forum (IDF) dürfte Intels nächste Prozessorarchitektur NGMA (Next Generation Micro-Architecture) sein. Die NGMA-Desktop-Variante läuft bei Intel unter dem Codenamen „Conroe“. Der Conroe wird im Juli 2006 unter dem Markennamen Core Duo firmieren, den bereits die neuen Notebook-Chips tragen.

Damit verabschiedet sich Intel nach 13 langen Jahren von der Pentium- Marke. Die kommenden Core Duos für Desktop-PCs arbeiten zwar „nur“ mit Taktfrequenzen zwischen 1,86 und 2,67 GHz - allerdings werden sie laut Intel mehr Leistung bei gleichzeitig deutlich reduziertem Stromhunger bieten, als der Vorgänger Pentium 4.

Laut interner Roadmap soll der Conroe maximal 65 Watt (Thermal Design Power) verbrauchen – halb so viel wie aktuelle Pentium-4-Prozessoren. Dass Intel diesmal nicht zuviel verspricht, deutet bereits unser Exklusiv-Test des Notebook-Prozessors Core Duo T2500 im Desktop-Einsatz an: Der mobile Chip konnte sich gegen die komplette Desktop-Armada von AMD und Intel durchsetzen und führt unsere Prozessor-Top-10 an.

Analog zu den aktuellen Notebook-Chips sollen auch die beiden Rechenwerke des Conroe auf einen gemeinsamen L2-Cache zugreifen, der je nach Modell, zwei oder vier MB mächtig sein soll. Im Gegensatz zum mobilen Core Duo beherrscht der Conroe allerdings wichtige Funktionen, wie etwa die Unterstützung von 64-Bit-Betriebssystemen sowie die Virtualisierungs-Technik Vanderpool .

Neben dem Conroe wird Intel auf dem IDF im Moscone Convention Center in San Francisco auch den Core-Duo-Nachfolger für Notebooks, Codename „Merom“, vorstellen. Der Merom basiert, ebenso wie der neue Server-Prozessor „Woodcrest“ auf dem NGMA-Design.

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