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Intel will Laptops mit eingebauter UMTS-Datenkarte

04.04.2006 | 18:20 Uhr |

Intel will Laptops mit eingebauter UMTS-Datenkarte

Der führende Chiphersteller Intel und die GSM Association haben auf der Mobilfunkmesse 3GSM World angekündigt, PC-Hersteller noch in diesem Jahr dabei unterstützen zu wollen, dass sie ihre Laptops mit SIM-Karten-Lesern und UMTS-Datenkarten ausstatten. Im Detail wird dies so vonstatten gehen, dass für die Notebook-Entwickler Leitfäden herausgegeben werden, die Spezifikationen für den Einbau von Empfängern für die gängigsten Datenverbindungen wie verschiedene 3G-Standards, HSDPA und EDGE enthalten.

Durch die Zusammenarbeit mit Intel will die GSM Association einen industrieweiten Standard schaffen und somit die Verbreitung von Mobilfunkzugängen bei Computern beschleunigen. Mehrere Netzbetreiber äußerten sich positiv zu dieser Initiative. In den vergangenen Wochen hatten bereits mehrere PC-Hersteller selbstständig begonnen, 3G-Anbindungen für ihre Notebooks bereitzustellen. Dell bietet beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Netzbetreiber Vodafone HSDPA-Modems als optionales Feature an.


Eingebaute 56K-Modems gehören bereits seit mehreren Jahren zur Standardausstattung eines jeden Notebooks. Sollten künftig Empfänger für die Datenverbindungen UMTS oder gar HSDPA integriert sein, könnten Laptop-Besitzer ohne großen Aufwand vorerst mit bis zu 1,8 Megabit pro Sekunde und später sogar mit 7,2 Megabit pro Sekunde völlig kabellos im Internet surfen. Bei solchen Übertragungsgeschwindigkeiten würde sogar der DSL-Technologie starke Konkurrenz gemacht werden.

Mehr Informationen:
» Channel Netztechnik | 3GSM-World

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