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Intel verschiebt LCOS-TV-Chip

17.08.2004 | 13:15 Uhr |

Der im Januar vorgestellte LCOS-Chip von Intel wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Mit Hilfe dieser Komponente, die im Januar auf der CES vorgestellt wurde, sollte die günstige Produktion von großen, HDTV-fähigen Rückprojektionsfernsehern ermöglicht werden.

Intel hat die Einführung seines viel versprechenden LCOS-Chips (Liquid Crystal on Silicon) auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Chip wurde auf der diesjährigen CES vorgestellt und sollte in erster Linie die günstige Produktion großflächiger, HDTV-fähiger Rückprojektionsfernseher ermöglichen.

Anscheinend haben die Komponenten nicht die Erwartungen von Intel erfüllt. "Basierend auf Kunden-Feedback haben wir uns entschlossen, das derzeitige Produkt nicht zu veröffentlichen", erklärte Shannon Love, Sprecherin von Intel.

Die von Fernseh-Herstellern getestete Version beherrscht eine maximale Auflösung von einem Megapixel (1280 x 720). Der Markt wird allerdings derzeit von den DLP-Prozessoren (Digital Light Processing) von Texas Instruments beherrscht, die in aktuellen TV-Modellen bereits verbaut werden.

Mit Hilfe der LCOS-Technik soll es laut Intel möglich sein, Rückprojektions-Fernseher mit einer Diagonalen von 50 Zoll (127 Zentimeter) bis 2005 zum Verkaufspreis von 1800 Dollar herstellen zu können. Derzeit bewegen sich derartige Bildmonster im Bereich um die 3000 Dollar.

IDF: Intels LCOS für Großbild-TVs zum Schnäppchenpreis (PC-WELT Online, 18.02.2004)

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