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Intel veröffentlicht freie Bilderkennungssoftware

12.12.2001 | 15:55 Uhr |

Die Softwareentwickler von Intel haben eine freie Software für stereoskopische Bilderkennung vorgestellt. Das Programm OpenCV 2.1 soll PCs eine "Tiefen-Wahrnehmung" ermöglichen.

Die Softwareentwickler von Intel haben eine freie Software für stereoskopische Bilderkennung vorgestellt. Das Programm OpenCV 2.1 soll PCs eine "Tiefen-Wahrnehmung" ermöglichen.

Das Softwarepaket ist für Entwickler gedacht und verfügt über 500 Funktionen für die visuelle Wahrnehmung durch den Computer. Die Software ist über die Open Source Computer Vision Library verfügbar.

Bisherige zweidimensionale PC-Applikationen für visuelle Wahrnehmung nehmen ihren Sichtbereich als flache Farbfelder wahr. Durch die Tiefenwahrnehmung kann der PC einzelne Objekte und Oberflächen aus der Szenerie herauslesen. Damit hoffen die Intel-Forscher eine Reihe von Anwendungen wie die Erkennung von Gesten oder Gesichtern sowie Objektverfolgung verbessern zu können.

Nach der Vorstellung von Intel könnten diese Anwendungen von der Spielzeugindustrie für die Herstellung von Spielzeug, das auf Bewegungen reagiert, oder von Sicherheitsdiensten für die frühzeitige Erkennung von gefährlichem Verhalten genutzt werden.

OpenCV verfügt über eine optionale Schnittstelle, damit alle OpenCV-Funktionen in das Entwicklungstool für visuelle Anwendungen, Matlab, importiert werden können. Intel hatte die erste Version seiner OpenCV-Software bereits vergangenes Jahr veröffentlicht. Diese Version wurde bisher über 75.000 Mal heruntergeladen.

Zum Download stehen bereit: Eine ausführlichen Dokumentation (3,3 Megabyte), der OpenCV-Kern ( 20 Megabyte) und OpenCV-Anwendungen (15 Megabyte).

Download von OpenCV 2.1

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