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Intel verklagt: Pentium 4 ist zu langsam

19.08.2002 | 17:20 Uhr |

Eine Anwaltskanzlei hat im Namen von fünf PC-Besitzern eine Sammelklage gegen Intel sowie die PC-Hersteller Gateway und Hewlett-Packard eingereicht. Das berichtet unsere amerikanische Schwesterpublikation "PC World". Der Vorwurf: Die Unternehmen hätten die Benutzer über die vermeintliche Leistung des Pentium 4 getäuscht.

Eine Anwaltskanzlei hat im Namen von fünf PC-Besitzern eine Sammelklage gegen Intel sowie die PC-Hersteller Gateway und Hewlett-Packard eingereicht. Das berichtet unsere Schwesterpublikation "Tecchannel" unter Berufung auf " PC World . Der Vorwurf: Die Unternehmen hätten die Benutzer über die vermeintliche Leistung des Pentium 4 getäuscht.

Die Klage ist bereits Anfang Juni bei einem Gericht in Illinois eingegangen. Derzeit warte das Verfahren "Neubauer et al v. Intel et al" auf die Entscheidung, ob ein Bundesgericht oder ein Gerichtshof des Bundesstaates dafür zuständig ist.

Den Vorwurf der Täuschung der Benutzer über die Leistungen des Pentium 4 ziehen die Kläger aus dem Vergleich des P4 mit dem Pentium III und den Athlon-CPUs von AMD. Genauer gesagt lautet die Klage: Der Pentium 4 sei langsamer als der Pentium III und der Athlon.

Die Sammelklage könnte sich nach Angaben der Klägerseite auf eine unüberschaubare Anzahl von betroffenen Benutzern ausweiten. Immerhin hat Intel nach Angaben von MicroDesigns seit dem Start im November 2000 etwa 50 Millionen Pentium-4-CPUs verkauft.

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