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Intel vereinfacht Linux-Netze

17.06.2000 | 17:57 Uhr |

Noch in diesem Sommer will Intel eine Software veröffentlichen, die die Nutzung Linux-basierter Informationsgeräte mit Internet-Zugang und Heimnetzwerke vereinfachen soll. Sie soll "Universal Plug & Play" unterstützen.

Noch in diesem Sommer will Intel eine Software veröffentlichen, die die Nutzung Linux-basierter Informationsgeräte mit Internet-Zugang und Heimnetzwerke vereinfachen soll. Wie der US-Dienst CNet meldet, unterstützt die Software die Spezifikation "Universal Plug & Play".

Das "Universal Plug and Play Software Development Kit V. 1.0 for Linux" bringt nicht nur einen langen Namen mit, sondern auch eine API (Programmierumgebung), den Linux-Quellcode und die Dokumentation.

Theoretisch sind die "Universal Plug & Play"-Geräte in der Lage, sich über das Netz zu identifizieren und zu konfigurieren, um dann untereinander Informationen auszutauschen. Die "Universal Plug & Play"-Spezifikation wurde - eine Ironie - von Microsoft entwickelt. Im Wesentlichen funktioniert dieses System ebenfalls wie das schon bekannte "Plug & Play" - nur dass es einen Schritt weiter geht und nicht nur Hardware erkennt, die an die Hardware angeschlossen wird, sondern auch Geräte, die über das Netzwerk angeschlossen werden.

Interessenten können sich schon jetzt bei Intel anmelden und erhalten rechtzeitig eine Nachricht, kurz bevor die Software erscheint. (PC-WELT, 17.06.2000, pk)

Anmeldung bei Intel für das Development Kit

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