61200

Intel verdient an jedem Chip richtig gut

14.09.2005 | 18:00 Uhr |

Insgesamt steigen zwar die Kosten für Fabriken, aber die Stückkosten pro Chip konnte Intel seit 2003 auf dem gleichen Niveau halten. Und dieses Niveau ist sehr niedrig.

Diese Nachricht dürfte PC-Käufern gründlich auf den Magen schlagen: Nach Berechnungen der Marktforscher von In-Stat kostet Intel die Produktion eines Chips durchschnittlich 40 US-Dollar. Bei Verkaufspreisen zwischen 69 und 3692 Dollar pro Prozessor bleibt also ein satter Gewinn in der Kasse des Chip-Giganten.

Intel konnte mit einer konsequenten Verbesserung seiner Produktsanlagen die durchschnittlichen Herstellungskosten in den Jahren 2003 bis 2005 auf diesem niedrigen Niveau halten, wie In-Stat mitteilt. Und das, obwohl die Unterhaltskosten für Fabriken insgesamt gestiegen sind.

Intel produziert derzeit in drei Fabriken, die bereits auf die fortschrittliche 90-Nanometer-Technologie umgestellt sind. Allein die Umstellung auf die 90-Nanometer-Technologie soll dem Konzern letztes Jahr eine Einsparung von rund einer Milliarde Dollar gebracht haben. Vier Fertigungsanlagen sollen 2006 sogar auf die 65-Nanometer-Technologie umgestellt werden.

Intel kommentierte diese Zahlen nicht. Zwar besitzt Intel genau Informationen darüber, wie viel die Herstellung eines Chips kostet, doch sind diese Daten nicht für die Veröffentlichung gedacht, wie eine Intelvertreterin in Hongkong mitteilte.

0 Kommentare zu diesem Artikel
61200