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Intel stürmt die Topliste: Pentium 4 6xx-Reihe im PC-WELT-Test

01.03.2005 | 21:21 Uhr |

Stromsparmodus, 64-Bit-Unterstützung und zwei Megabyte Cache: Intel schließt mit der 600er-Serie des Pentium 4 Ausstattungslücken und liefert ein rundum gelungenes Produkt.

In unserer Prozessor-Topliste hatte Chipgigant Intel bisher wenig zu melden, denn der hemmungslose Stromverbrauch und die mäßige Takteffizienz machten beim Pentium 4 regelmäßig die guten Leistungswerte zunichte. Mit der 600er-Familie des Pentium 4 meldet sich Intel nun mit einem Paukenschlag zurück. Alle drei von uns getesteten Varianten schafften es auf Anhieb in die PC-WELT-Topliste. Und der Pentium 4 640 ( PC-WELT-Test ) erobert gar die Preis-Leistungs-Krone, die AMD fast ein halbes Jahr lang eisern verteidigt hat.

Intel hat an den richtigen Stellen nachgebessert: Endlich erhält der Pentium 4 einen vernünftigen Stromsparmodus. Er basiert auf der Speedstep-Technik, die sich beim Notebook-Prozessor Pentium M bewährt hat und heisst folgerichtig Enhanced Intel Speedstep Technology (EIST). EIST setzt bei zwei Stellschrauben an, dem Takt und der Spannung. Rufen Programme nicht die volle Rechenleistung des Prozessors ab, senkt das Betriebssystem automatisch den Takt auf 2,8 GHz. Im Vergleich zu AMDs Cool & Quiet – der Stromsparmodus des Athlon 64 fährt die Taktrate stufenweise auf 1 GHz herunter – ist das wenig. Intel macht das jedoch durch die stark reduzierte CPU-Spannung wieder wett, die sich deutlich stärker - nämlich im Quadrat statt linear - auf den Stromverbrauch auswirkt als die Taktrate.

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