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Intel stoppt Auslieferung des neuen P4 mit drei Gigahertz

14.04.2003 | 17:30 Uhr |

Intel hat die Auslieferung des neuen Pentium 4 mit drei Gigahertz gestoppt. Grund sei die Entdeckung einer "Anomalie". Derzeit arbeitet der Konzern zusammen mit seinen Kunden an einer Lösung des Problems.

Intel hat die Auslieferung des neuen Pentium 4 mit drei Gigahertz gestoppt. Grund sei die Entdeckung einer "Anomalie", wie ein Sprecher des Konzerns mitteilte.

Der neue Prozessor, der erst vor kurzem angekündigt wurde, ist von Intel auf den so genannten "ship hold"-Status gesetzt worden. George Alfs, Sprecher des Konzerns, zufolge betrifft das Problem nur "eine sehr kleine Anzahl der 3-Gigahertz-Chips". Der neue 875P-Chipsatz, der einen Front-Side-Bus von 800 Megahertz unterstützt, sei von der "Anomalie" nicht betroffen, so Alfs. Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben.

Derzeit arbeitet der Konzern zusammen mit seinen Kunden an einer Lösung des Problems. Erste Prozessoren wurden bereits an PC- und Workstation-Hersteller verschickt - die jetzige Verzögerung der Auslieferung könnte Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von neuen Systemen mit dem neuen Pentium 4 haben, so Alfs.

Jetzt auch offiziell: Neue Celeron-Prozessoren (PC-WELT Online, 02.04.2003)

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