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Intel stellt neue Xeon-Generation vor

29.06.2004 | 12:47 Uhr |

Intel hat die nächste Generation seiner Xeon-Prozessoren vorgestellt. Die neue Server-CPUs verfügen über die Extended Memory 64-Technologie (EM64T), mit der die Prozessoren sowohl 32- als auch 64-Bit-Software abspielen können.

Intel hat die nächste Generation seiner Xeon-Prozessoren vorgestellt. Die neue Server-CPUs (Codename: Nocona) verfügen über die Extended Memory 64-Technologie (EM64T), mit der die Prozessoren sowohl 32- als auch 64-Bit-Software abspielen können.

Außerdem stellte das Unternehmen mit dem E7525 (Codename Tumwater) einen Chipsatz für Workstation-Rechner vor, der die neuen Xeons unterstützt. Der Chipsatz arbeitet mit einem 800-Megahertz Systembus und bietet DDR2- sowie PCI Express-Support. Für Serversysteme soll mit dem E7320 Ende August ein Chipsatz erscheinen, zeitgleich mit der neuen Version des Pentium-4.

Gegenüber Vorgängersystemen soll die neuen Xeons zusammen mit den passenden Chipsätzen um bis zu 30 Prozent mehr Leistung bieten. Mit dem Nocona zieht Intel zudem mit Erzrivalen AMD gleich. Dessen Opteron-Prozessor bietet bereits seit über einem Jahr 64-Bit-Support. Zwar unterscheiden sich Nocona- und Opteron-Systeme durch ihr unterschiedliches Chip-Design und die unterschiedlichen Chipsätze, für die meisten Anwender bleiben die Unterschiede jedoch unsichtbar und das Ergebnis identisch, wie Jim Turley, Analyst bei Pacific Grove vermutet.

Die neuen EM64T-Chips laufen mit Taktraten von 2,8 bis 3,6 Gigahertz und kosten zwischen 209 und 851 Dollar bei Abnahme von 1000 Stück. Den E7525-Chipset verkauft Intel zum Stückpreis von 100 Dollar bei Abnahme von 1000 Einheiten.

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