Flutkatastrophe

Intel rechnet mit 1 Milliarde weniger Umsatz

Mittwoch, 14.12.2011 | 10:00 von Matthias Buchta, Benjamin Schischka
Auch Intel ist indirekt von der Flutkatastrophe betroffen.
Vergrößern Auch Intel ist indirekt von der Flutkatastrophe betroffen.
© iStockphoto.com/pavlinec
Intel rechnet im vierten Quartal diesen Jahres mit deutlich weniger Umsatz. Grund dafür ist indirekt die Flutkatastrophe in Thailand.
Der US-amerikanische Chip-Hersteller Intel rechnet im vierten Quartal 2011 wegen der Flutkatastrophe in Thailand mit Umsatzeinbußen von 1 Milliarde Dollar (rund 750 Millionen Euro). Diese negative Prognose und Zweifel an den EU-Beschlüssen zur Bekämpfung der Schuldenkrise ließen die US-Aktienmärkte, Nasdaq-Index und DAX sinken. Das berichtet zumindest derstandard.at unter Berufung auf Reuters und APA.

Wegen der Flutkatastrophe mussten viele Werke in Thailand ihre Festplattenproduktion stoppen. Die daraus folgende Festplattenknappheit führt zu Preisanstiegen. Infolgedessen werden auch weniger Computer gebaut und damit fällt auch der Bedarf an Prozessoren. Marktführer Intel ist davon besonders hart betroffen. Hersteller von Tablet-PCs oder Smartphones trifft die Flut nicht so hart, da ihre Geräte keine klassischen Festplatten benötigen, sondern moderne Flash-Speicher.

Aber auch andere Faktoren dürften für den Umsatzrückgang bei  klassischen CPUs sprechen. Die immer beliebteren Tablet-PCs bauen in der Regel auf ARM-Chips - in diesem Markt ist Intel schwach.

Mittwoch, 14.12.2011 | 10:00 von Matthias Buchta, Benjamin Schischka
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