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Intel rät von neuer 64-Bit-Technik seiner Prozessoren ab

05.03.2004 | 10:03 Uhr |

Intel steht mit seinen 64-Bit-Prozessoren der Itanium-Reihe verstärkt unter Druck. Mitbewerber AMD kann mit seinen Opteron-CPUs zunehmend Segmente im 64-Bit-Markt besetzen. Und das zu Preisen, mit denen Itanium-Systeme bisher nicht konkurrieren können. Intel plant daher, in seine kommenden Xeon-Prozessoren noch in der ersten Jahreshälfte 2004 die 64-Bit-Befehlserweiterung von AMD zu integrieren. Vor deren Nutzung rät Intel allerdings ab.

Intel steht mit seinen 64-Bit-Prozessoren der Itanium-Reihe verstärkt unter Druck. Mitbewerber AMD kann mit seinen Opteron-CPUs zunehmend Segmente im 64-Bit-Markt besetzen. Und das zu Preisen, mit denen Itanium-Systeme bisher nicht konkurrieren können.

Intel plant daher, in seine kommenden Xeon-Prozessoren noch in der ersten Jahreshälfte 2004 die 64-Bit-Befehlserweiterung von AMD zu integrieren.

Im Gespräch mit unserer Schwesterpublikation Tecchannel nannten Vertreter der deutschen Intel-Niederlassung nun überraschende neue Details.

Demnach empfiehlt Intel seinen Käufern im Prinzip, die 64-Bit-Technologie der kommenden Xeon-Prozessoren nicht zu benutzen, weil die "Hybridlösung" von Intel- und AMD-Technik langfristig zu teuer käme.

Damit kommt erstmals in der Geschichte der Computerindustrie, so Tecchannel, ein Hersteller zu dem kuriosen Schluss, dass der Käufer die zusätzlich implementierten Funktionen seiner neuen Produkte im eigenen Interesse nicht nutzen soll.

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