Erneut hat Intel Probleme mit der Einführung einer neuen Hardware-Komponenten. Diesmal betrifft es den Alviso-Chipsatz.
Intel wird seinen eigentlich für Herbst avisierten "Alviso"-Chipsatz für Notebooks mit Pentium-M-Prozessor mit mehrmonatiger Verspätung herausbringen, so dass darauf basierende Produkte erst Anfang kommenden Jahres erhältlich sein werden. Schuld sind Design-Probleme, wie unsere Schwester-Publikation Computerwoche berichtet.
Der Alviso ist das Centrino-Pendant zu den Anfang Juni für Desktop-Rechner erschienen Chipsets "915 G/P" und "925 X" (Codenamen "Grantsdale", "Alderwood"), von denen Intel Teile der frühen Produktion aus Qualitätsgründen hatte zurückrufen müssen (die PC-WELT berichtete). Er soll auch portablen Rechnern Unterstützung für neue Standards wie PCI Express, Serial ATA, High-Definition Audio, 533 Megahertz Frontside-Bustakt sowie DDR-2-Arbeitsspeicher bringen.
Die zunehmende Komplexität seiner Produkte macht Intel seit geraumer Zeit zu schaffen. So erschien etwa der neueste Pentium-M "Dothan" erst im Mai und nicht wie angekündigt im Frühjahr 2004. Zuvor waren auch schon beim "Prescott"-Pentium-4 Design-Probleme aufgetreten, die Nacharbeiten erfordert hatten.





