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Intel mit 20 Gigahertz

11.06.2001 | 11:52 Uhr |

Eine neue Transistor-Entwicklung von Intel soll es ermöglichen, die Anzahl der Transistoren auf einem Chip auf bis zu eine Milliarde zu erhöhen. Möglich macht dies ihre geringe Größe - sie sind lediglich 0.02 Mikron groß.

Einem Bericht von Reuters zufolge soll es Intel gelungen sein, die Größe ihrer Transistoren auf 0.02 Mikron zu reduzieren. Mit dieser Entwicklung wäre es möglich, auf einem Chip bis zu eine Milliarde Transistoren unterzubringen und diesen mit 20 Gigahertz zu takten. Zum Vergleich: Der Pentium 4 verfügt über etwa 42 Millionen Transistoren.

Gleichzeitig würden die neuen Chips weniger Strom konsumieren. Während bislang der durchschnittliche Stromhunger bei 1,7 Volt liegt, würden künftige Chips weniger als ein Volt benötigen.

Eine derart gewaltige Rechenleistung eröffnet völlig neuartige Wege im Bereich der Computer-Nutzung. Dr. Gerald Marcyk, Entwicklungsleiter bei Intel, meint die Zukunft des PCs könnte folgendermaßen aussehen: "Sie schalten morgens Ihren PC ein und dieser bietet Ihnen schon zwei bis drei Optionen an: 'Hast du daran gedacht, einen dieser Dinge (Anwendungen) zu erledigen? Ich habe es schon mal berechnet.'"

Erste Exemplare der neuen Generation werden ab 2007 erwartet, bis zu diesem Zeitpunkt möchte Intel auch noch an der Verwendung von Silizium festhalten.

Chips werden 35 Prozent schneller (PC-WELT Online, 07.06.2001)

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