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Intel lässt glücklose Marken Viiv und vPro einschlummern

23.07.2007 | 15:05 Uhr |

Intel hat seinen Kunden nie so recht begreiflich machen können, was diese mit den Plattform-Marken "Viiv" und "vPro" assoziieren sollten.

Deswegen fährt der weltgrößte Chiphersteller die beiden Marken nun herunter auf Sparflamme und konzentriert seine Marketing stattdessen auf das erfolgreichere "Core", wie der Branchendienst "Cnet" berichtet. Die kleinen "Viiv"- und "vPro"-Aufkleber auf PCs wird es zwar auch weiterhin geben, doch wird Intel nicht länger versuchen, mit den beiden glücklosen Marken an den Erfolg der Prozessortechnologie "Centrino" ("Plattform" dürfen die Mobilfunkchips bei Intel auch schon nicht mehr heißen) anzuknüpfen.

Viiv "wird streben und von niemandem vermisst werden", vermutet der NPD-Group-Analyst Stephen Baker. "Ich glaube, niemand wird sein Verschwinden bemerken".

Intel betont natürlich, dass es noch keineswegs ein Grab für Viiv und vPro aushebt. Laut Brand Strategist Vince Thomas wird künftig "Core" als Hauptbotschaft und Viiv am Ende benutzt - PC-Käufer werden dann Anfang kommenden Jahres "Core-2-with-Viiv"-Sticker auf hochwertigen Entertainment-PCs finden.

"Wir haben entschieden, dass wir besser weniger Marken haben und diese so stark wie möglich machen sollten - Centrino für Mobilität und Core mehr oder weniger für alle anderen Bereiche, die wir im Client-Segment adressieren", sagt Intel-Mann Thomas (was übrigens auch bedeutet, dass die Core-Anhängsel "Duo" und "Quad" verschwinden werden).

Dieser Artikel stammt von Computerwoche.de .

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