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Intel kann nicht genügend Chipsets liefern

Intel kann derzeit nicht genügend Halbleiter für Billig-PCs liefern. Der Konzern rechnet aber damit, spätestens Anfang des kommenden Jahres wieder alle Aufträge bedienen zu können.

Der weltgrößte Mikroprozessoren-Hersteller Intel kann nicht genügend Halbleiter liefern. "Zuletzt konnten wir die Nachfrage in einem wichtigen Bereich nicht befriedigen", sagte der Deutschland-Chef des US-Konzerns, Hannes Schwaderer, dem " Handelsblatt " (Donnerstagsausgabe).

Betroffen von dem Auftragsstau seien Bauteile (Chipsets) für billige PCs. Der Manager versicherte aber, das Intel spätestens Anfang des kommenden Jahres wieder alle Aufträge bedienen werde.

Wie viel Umsatz Intel wegen der Lieferprobleme verloren hat, wollte das Unternehmen nicht sagen. Chipsets für Rechner gehören jedoch zum Kerngeschäft des Konzerns und tragen einen wesentlichen Teil zum Umsatz bei. Um Abhilfe zu schaffen, rüste Intel jetzt kurzfristig zwei US-Fabriken auf, sagte Schwaderer. Zudem würden alle freien Kapazitäten für die Chipset-Produktion genutzt.

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