09.05.2007, 07:30

Christian Löbering

Intel gründet neue HPC-Sparte

Ein neuer konzernübergreifender Bereich beim weltgrößten Chiphersteller Intel soll sich ganz dem Thema High-Performance Computing (HPC) widmen.
Neuer General Manager der Sparte ist Richard Dracott, der zuvor das Marketing der Enterprise Plaforms Group geleitet hatte, die Intel vor zwei Jahren mit dem Desktop-Geschäft zur Sparte Digital Enterprise verschmolzen hatte. Der HPC-Bereich soll von dem Boom im HPC-Markt profitieren, wo bereits mehr als zehn Milliarden Dollar jährlich umgesetzt werden und der merklich schneller wächst als der allgemeine Server-Markt.
Als Chief Technology Officer (CTO) steht Dracott William Camp zur Seite. Camp ist Director der Sandia National Laboratories, wo Intel vor gut zehn Jahren seinen massivparallelen Supercomputer "ASCI Red" installierte. Intel mischt seit längerem im Supercomputing-Highend mit und steht inzwischen mit erheblich verbesserten Designs und sehr energieeffizienten Prozessoren bei Fuß, um das HPC-Highend mit Capability-Class-Maschinen, die Marktmitte mit bescheidenen Clustern und das Lowend mit so genannten "Personal Supercomputers" zu bedienen. Dazu bekommt die neue HPC-Sparte Durchgriff auf unter anderem Fertigungsverfahren, Chipdesign und Softwaretechnik von Intel. (Computerwoche/mje)
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