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Intel entwickelt CPU mit integriertem Virenschutz

10.09.2002 | 15:33 Uhr |

Bisher konnten sich PC-Besitzer vor Viren und Hackerangriffen fast nur durch geeignete Software oder durch die richtigen Programmeinstellungen schützen. Intel geht jetzt neue Wege und will einen Viren- und Hackerschutz in seine neuen Prescott-CPUs integrieren. Der Chip-Gigant will jedoch keine Technologie in den Prozessor integrieren, die das Kopieren geschützter Inhalte unterbindet.

Bisher konnten sich PC-Besitzer vor Viren und Hackerangriffen fast nur durch geeignete Software oder durch die richtigen Programmeinstellungen schützen. Intel geht jetzt neue Wege und will einen Viren- und Hackerschutz in seine neuen Prescott-CPUs integrieren, wie das Wall Street Journal meldet. Der Chip-Gigant will jedoch keine Technologie in den Prozessor integrieren, die das Kopieren geschützter Inhalte unterbindet.

Intel will in die Prozessoren mit Prescott-Kern erstmals hardwareseitige Sicherheitstechnologien (Bezeichnung: "LaGrande") integrieren, die bei der Abwehr von Viren und unauthorisierten Zugriffen auf einen Rechner helfen sollen. LaGrande soll einen Rechner in verschiedene Partitionen aufteilen, deren Kommunikation untereinander und mit Peripheriegeräten überwacht wird. Außerdem will Intel mit der Secure Boot-Funktionalität die Kernel-Bestandteile beim Startvorgang gegen Manipulationen schützen. Nach Angaben von Intel sollen sich die Sicherheits-Funktionen komplett abschalten lassen.

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