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Intel beteiligt sich an Infineon

Intel will sich an der Siemens-Tochter Infineon mit rund 250 Millionen Dollar beteiligen. Die beiden Unternehmen wollen bei der Produktion von Speicherbausteinen zusammen arbeiten. Intel schließt aber nicht aus, dass dies erst der Anfang einer weiter gehenden Allianz ist.

Gute Nachrichten für potenzielle Anleger: Chip-Riese Intel hat angekündigt, dass er bei Infineon einsteigt. Wie die PC-WELT-Online-Schwester tecChannel berichtet, will Intel 250 Millionen Dollar in das Halbleiterunternehmen investieren - das entspricht einer Beteiligung von rund einem Prozent.

Die beiden Unternehmen wollen zunächst bei der Produktion von Speicherbausteinen zusammen arbeiten. Intel schließt aber nicht aus, dass dies erst der Anfang einer weiter gehenden Allianz ist.

Die Siemens-Tochter Infineon, die am Montag ihren Börsengang begonnen hat, produziert mit weltweit 25.800 Beschäftigten Computerchips für den Mobilfunk, Kommunikations- und Multimedia-Anwendungen, Automobil- und Industrieelektronik sowie Speicherbausteine und Schaltkreise etwa für Chipkarten. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 1,54 Milliarden Euro. (PC-WELT, 22.02.2000, sp)

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