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Intel bestätigt 64-Bit-CPUs für Desktops

02.02.2004 | 09:38 Uhr |

Intel-President Paul Otellini hat Planungen bestätigt, nach denen der Chiphersteller den x86-Befehlssatz seiner Desktop-CPUs auf 64 Bit Bandbreite erweitern will.

Intel-President Paul Otellini hat Planungen bestätigt, nach denen der Chiphersteller den x86-Befehlssatz seiner Desktop-CPUs auf 64 Bit Bandbreite erweitern will.

In einem via Web geführten Interview mit Hans Mosesman, Analyst bei Schwab Soundview Capital Markets, sagte der Manager, dass ein entsprechender Prozessor angeboten werde, wenn die Zeit reif dafür sei. Momentan sehe er jedoch noch keinen Markt für einen 64-Bit-Pentium, da weder ein passendes Betriebssystem noch entsprechende Anwendungen verfügbar seien, berichtet unsere Schwesterpublikation Tecchannel .

Auch die höhere Speicheradressierung der 64-Bit-Prozessoren sei zurzeit kein Thema. 32-Bit-Chips unterstützen bis zu vier Gigabyte Speicher, Consumer-PCs seien aber aus Kostengründen nur selten mit mehr als einem Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet.

Laut Otellini wird der geplante 64-Bit-Chip abwärtskompatibel zu 32-Bit-Anwendungen sein - eine Funktion die auch AMD mit dem Athlon 64 für Desktops bietet.

Mega-Test: Intels "Prescott" - Extreme Edition 3,4 GHz - Athlon 64 3400+ (PC-WELT Online, 01.02.2004)

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