194176

Intel bereitet sich auf die nächsten 16 Jahre vor

26.10.2004 | 16:59 Uhr |

Intel hat Einblicke in die Zukunft der Transistoren gewährt. Eine wichtige Rolle werden dabei die Materialien spielen.

Intel hat damit begonnen, einen Ausblick auf zukünftige Projekte zu gewähren, die dafür sorgen sollen, dass Transistoren auch weiterhin noch kleiner, schneller und energiesparender werden können. Zum Teil greift die Planung bis ins Jahr 2020.

Eine der wichtigsten Rollen werden dabei die verwendeten Materialien spielen. Intel hat in Gesprächen mit Journalisten diesbezüglichen auf die so genannten "carbon nanotubes“ und "nanowires“ hingewiesen. Ein aus Nanotubes bestehender Transistor würde theoretisch drei mal schneller laufen als ein konventioneller Transistor derselben Größe. Der Energieverbrauch würde dabei allerdings konstant bleiben, so Ken David, Direktor für Components Research bei Intel.

Die Herausforderung wird dabei vor allem darin bestehen, die Nanotubes in den Prozess der Massenfertigung zu integrieren. Das gleiche gilt im Wesentlichen für die Nanowires, so David. Mit diesen strebt das Unternehmen übrigens auch an, die Form von Transistoren zu verändern.

In den eigentlichen Fertigungsprozess könnten Nanotubes und Nanowires im Zeitraum zwischen 2013 und 2019 gelangen. Derzeit schließt Intel gerade den Übergang zur 90-Nanometer-Fertigung ab. Pläne, um an die zehn Nanometer heranzukommen, liegen in den Schubladen. Momentan wird dafür das Jahr 2011 für realistisch gehalten.

0 Kommentare zu diesem Artikel
194176