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Intel arbeitet an neuen Stromsparchips für Handhelds & Handys

21.09.2005 | 10:52 Uhr |

Lange Zeit galt die 90-Nanometer-Technologie als der letzte Schrei in der Chip-Produktion. Doch mittlerweile geht der Trend zu 65 Nanometer. Besonders Benutzer von Handhelds und Handys werden von den neuen Chips profitieren.

Intel setzt bei der Chip-Fertigung auf das 65-Nanometerverfahren. Die so produzierten Prozessoren sollen ausgesprochen stromsparend sein und sich damit besonders für mobile Plattformen mit kleinem Formfaktor wie beispielsweise Handhelds und Mobiltelefone eignen.

Diese neuen "Ultra-Low-Power"-CPUs werden der zweite Fertigungsprozess auf Basis der Intel 65-Nanometer-Technologie sein (1 Nanometer entspricht einem Milliardstel Meter). Die 65-Nanometer-Technologie weist gegenüber dem derzeit üblichen 90-Nanometer-Fertigungsverfahren Vorteile hinsichtlich des Stromverbrauchs als auch der Performance auf. Leiterbahnen lassen sich enger anordnen und ein niedrigerer Stromverbrauch erzielen, der vor allem für den Akku-betriebenen Einsatz vorteilhaft ist.

Mark Bohr, Senior Fellow und Leiter der Sparte Prozessarchitektur und -Integration bei Intel: "Test-Chips, die mit dem neuen 65-Nanometer-Verfahren gefertigt wurden, hatten eine 1000 Mal geringere Verlustleistung verglichen mit unserem Standardprozess. Daraus resultiert ein deutlicher Stromspareffekt bei mobilen Geräten, die mit diesem Verfahren hergestellt wurden."

Durch Einsatz des 65-nm-Verfahrens bei der Chipherstellung lässt sich die Anzahl der Transistoren auf einem Prozessor gegenüber der 90-nm-Technologie verdoppeln, wie Intel erläutert.

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