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SSD-Preise sollen um 38 Prozent fallen

Montag, 16.07.2012 | 14:30 von Benjamin Schischka
Intel-SSDs sollen billiger werden
Vergrößern Intel-SSDs sollen billiger werden
© Polylooks
Der SSD-Markt scheint in Bewegung zu sein. Gerüchten zufolge fallen bald die Preise und ein neuer Hersteller betritt die Szene.
Ab August sollen die SSD-Preise kräftig nach unten rutschen. Wie unser Schwestermagazin Gamestar berichtet , sollen die Intel-Modelle SSD 320, SSD 330 und SSD 520 noch diesen Sommer deutlich günstiger werden. Der Preis der 480 GB riesigen SSD 520 soll um fast 38 Prozent fallen. OEMs zahlen dann statt 799 US-Dollar noch 494 Dollar. Reseller sollen statt 809 US-Dollar noch 594 Dollar zahlen müssen. Bei der SSD 330 soll die Ersparnis etwas niedriger ausfallen. Statt 94 Dollar fallen für ein 60-GB-Modell noch 69 Dollar an. Die 120-GB-SSD soll statt 140 noch 104 Dollar kosten. 180 GB fallen von 234 Dollar auf 154 Dollar, heißt es.
 
Wer nicht warten will, bis der Preisrutsch in Deutschland ankommt oder wer den Gerüchten keinen Glauben schenkt, kann durchaus auch jetzt schon zugreifen. Wir haben die aktuell günstigsten Sold State Drives getestet . 120 GB bekommen Sie derzeit schon für rund 85 Euro.
 
Derweil soll bald ein neuer SSD-Produzent den Markt betreten. Das zumindest macht ein Eintrag bei Sandforce Glauben. Auf der Seite des SSD-Controllers prangt neben dem MSI-Logo ein „Coming soon“. Auf der besagten Seite werden alle SSDs aufgelistet, die einen Sandforce-Controller haben. Der Titel verrät, dass es sich um einen Controller der aktuellen SF-2000-Familie handelt.
 
Tipp: SSDs unterscheiden sich deutlich von herkömmlichen Festplatten und benötigen daher auch spezielle Tools zum Tunen, Aufräumen und Benchmarken . Wir haben in einer Galerie die besten kostenlosen Programme für Ihre SSD gesammelt. Bedenken Sie auch: Eine SSD lässt sich anders als eine normale Festplatte nicht komplett sicher löschen. Speichern Sie also keine sensiblen Daten, wenn Sie die SSD später weiterverkaufen wollen. Sie können nie ganz sicher sein, sensible Datenrestbestände zu 100% überschrieben zu haben.

Montag, 16.07.2012 | 14:30 von Benjamin Schischka
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (3)
  • Boss im Block 23:50 | 16.07.2012

    Intel hat sich nach der Postville zu lange Zeit damit gelassen ein neues interessantes SSD-Produkt vorzustellen. Mittlerweile sind die nicht mehr so im Gespräch wie "damals".

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  • magiceye04 23:02 | 16.07.2012

    Jupp, wahrscheinlich kauft niemand mehr die überteuerte Intel-Ware, weil Micron und Samsung einfach das bessere PLV bieten.

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  • deoroller 22:53 | 16.07.2012

    SSD-Preise sollen um 38 Prozent fallen

    Damit kann Intel dann gerade mit den "normalen" Preisen der anderen Hersteller gleich ziehen. Vorausgesetzt, die werden nicht billiger. Hase-und-Igel-Prinzip

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