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Intel: "Robson" soll Boot-Zeiten dramatisch verkürzen

18.10.2005 | 14:33 Uhr |

Ins Büro gehen, den Rechner einschalten, Kaffee holen und rechtzeitig zum Abschluss des Boot-Vorgangs wieder am Platz zu sitzen könnte dank "Robson" bald zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. Denn dank dieser Technologie können Boot-Zeiten dramatisch verkürzt werden.

Auf dem Intel Developer Forum (IDF) in Taipeh präsentierte Intel mit "Robson" eine Flash-Speicher-Lösung, die den Bootvorgang eines damit ausgestatteten Laptops dramatisch verkürzte - gut für die Nerven und schonend für den Akku. Laut unseren Kollegen der " PC World " war ein mit Robson ausgestatteter Centrino-Laptop nahezu unmittelbar nach dem Einschalten betriebsbereit.

Auch beim Start von Programmen soll Robson für das nötige Tempo sorgen. So startete der Adobe Reader bereits nach 0,4 Sekunden (Vergleichsmodell ohne Robson: 5,4 Sekunden) und Quicken stand nach 2,4 Sekunden bereit (8 Sekunden). Wie die Technik im Detail funktioniert, wollte Intel nicht erläutern. Allerdings sei die Technik marktreif, wann die Technologie auch in Laptops verfügbar sein wird, müssten aber die Hersteller entscheiden, so Mooly Eden, Vizepräsident und General Manager bei Intels Mobile Platform Group. Eden erwartet, dass die Technologie zuerst bei Produkten für Business-Kunden zum Einsatz kommen wird.

In dem auf der IDF vorgeführten Laptop waren laut Intel 128 MB NAND-Speicher verbaut. Möglich sind aber auch Kapazitäten von 64 MB bis hin zu 4 GB.

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