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Intel: Premiere für die neuen Centrino-Notebooks

13.01.2006 | 13:57 Uhr |

Beim Deutschland-Start der neuen Centrino-Generation präsentierten viele Hersteller neue Notebooks. Die meisten kann man allerdings noch nicht kaufen.

„Ende Februar oder Anfang März“ – so antworteten die meisten Notebook-Anbieter auf die Frage, wann die Modelle der neuen Centrino-Generation (Codename "Napa") im Laden stehen würden.

Nur Acer verkauft sein Top-Modell 8204WLMi (rund 3000 Euro), das bereits als Vorseriengerät überzeugte - und das Mittelklasse-Modell Travelmate 4202WLMi (rund 1300 Euro) ab sofort. Außerdem wird Acer demnächst als erster Hersteller ein Napa-Notebook im Media-Markt verkaufen – es handelt sich dabei um ein Gerät aus der Aspire-Serie.

Im Media-Markt – aber erst Mitte Februar - wird man auch das Toshiba Satellite A100 (rund 1500 Euro) finden, das mit Core Duo T2300 (1,66 GHz) und dem neuen ATI-Grafikchip Mobility Radeon X1600 ausgestattet ist.

Bereits Ende Januar will Samsung ein Modell aus der neuen X60-Serie verkaufen. Der Mobilrechner (rund 1800 Euro) mit 15,4-Zoll-Display nutzt dabei die integrierte Grafikfunktion des Intel Chipsatz 945GM.

Laut Lenovo ab sofort erhältlich sind Thinkpad-Notebooks mit Centrino Duo: Das 14-Zoll-Gerät T60 (rund 2100 Euro) arbeitet mit einem T2400 (1,83 GHz) und integrierter Grafik, ebenso wie die Sub-Notebooks aus der X60-Serie (ab rund 2050 Euro) mit 12,1-Zoll-Display. Im X60s (rund 2100 Euro) setzt Lenovo mit dem L2400 (1,66 GHz) auf die Low-Voltage-Variante des Core Duo.

Da sich die meisten Notebooks technisch kaum unterscheiden, müssen die Hersteller verstärkt auf Design und Zusatz-Tools setzen: Sonys Vaio FE-Serie (ab rund 1400 Euro) kommt im stabilen Magnesium-Gehäuse und mit integrierter Web-Cam. Die Grafiklösung stammt von Nvidia – es handelt sich um den neuen Turbo-Cache-Chip Geforce Go 7400.

Ebenfalls mit integrierter Kamera präsentierte sich das Asus A6JA (rund 1600 Euro), das mit dem Core Duo T2300 (1,66 GHz) und dem Mobility Radeon X1600 auch für Spieler interessant sein könnte. Daneben bietet Asus mit dem V6J (rund 2500 Euro) ein recht leichtes (2,55 Kilogramm) Notebook mit 15-Zoll-Display und das Sub-Notebook W5F (rund 2200 Euro) mit 12,1-Zoll-Display an. Das Leichtgewicht (1,6 Kilogramm) verfügt allerdings über einen Core Duo T2300 (1,66 GHz), nicht über einen Ultra-Low-Voltage-Prozessor. Diesen hat Intel für die neue Centrino-Generation noch nicht im Angebot: Die meisten Hersteller werden ihre Sub-Notebooks daher erst ab März auf die neue Plattform umstellen.

HP will seine Pavilion-Reihe für Privatanwender ebenfalls mit der Centrino-Duo-Technik ausstatten - die Modelle dv5000 und dv8000 sollen aber erst Ende März erhältlich sein.

Napa-Notebooks wird es in den nächsten Wochen auch von Benq, Chiligreen, Gericom, Fujitsu-Siemens, Krystaltech Lynx, LG, Maxdata, MSI, Packard Bell, Tarox und Wortmann geben.

Ein prominenter Intel-Kunde war unter den Napa-Anbietern übrigens nicht zu finden: Apple präsentiert seine neuen Intel-Rechner , den Imac und das Macbook Pro, auf einer eigenen Veranstaltung.

Alle Infos zur neuen Centrino-Generation finden Sie hier . Außerdem haben wir erste Vorserienmodelle der Napa-Plattform bereits getestet .

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