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Intel: Keine speziellen CPU-Preise für China

13.06.2007 | 13:40 Uhr |

Intel hat Berichten widersprochen, demnach das Unternehmen seine Preispolitik ändern und CPUs in China günstiger anbieten will. Derartige Berichte würden auf einem "Missverständnis" basieren, so der Konzern.

Seit kurzem geistern Meldungen durchs Netz, wonach Intel seine bisherige Preispolitik in Sachen CPUs, bei der im Großen und Ganzen weltweit die gleichen Preise gelten, speziell für den chinesischen Markt ändern wolle. Demnach sei geplant, dort CPUs zu einem günstigeren Preis anzubieten. "Dies ist falsch", sagte Nancy Zhang, Intel-Sprecherin in Peking gegenüber dem IDG News Service. Laut Zhang werde sich nichts an der bisherigen Vorgehensweise ändern.

Die Preise für Intel-CPUs ergeben sich im Wesentlichen aus der offiziellen Preisliste des Konzerns (Abnahme von 1000 Stück). Diese Preise sind aber nicht in Stein gemeißelt, je nachdem, wie viele CPUs der eine oder andere Kunde abnimmt, sind auch Rabatte möglich. Zudem sind in der offiziellen Preisliste nicht alle Intel-Prozessoren enthalten, was Spielraum für Verhandlungen schafft.

Grund für die Falschmeldungen sei laut Zhang eine falsch verstandene Mitteilung des Konzerns. In dieser hatte Intel angekündigt, für die boxed-versions seiner Prozessoren in China eine neue Verpackung zu verwenden. Bislang ist die Beschreibung auf der Verpackung in englischer Sprache, künftig soll diese auf Chinesisch sein. Die neuen Verpackungen sollen am 20. Juni eingeführt werden und betreffen den Pentium Dual-Core E2160 (1,8 GHz) und den E2140 (1,6 GHz). Beide Prozessoren sind allerdings nicht in der aktuellen, offiziellen Preisliste von Intel gelistet. In den USA reichen die Preise für den E2160 von 91 bis 143 Dollar, der E2140 kostet zwischen 84 und 128 Dollar. Wie viel die beiden CPUs in China kosten sollen, ist bislang nicht bekannt.

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