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Intel: Kein Rambus für Notebooks

Intel hat auch im mobilen Bereich Probleme mit dem neuen Ram

Intel hat auch im mobilen Bereich Probleme mit dem neuen Rambus (siehe Glossar). Nach Angaben von taiwanesischen Ingenieuren lässt sich die Wärme nur schlecht aus den engen Gehäusen abführen. Auch die bei Rambus verwendeten hohen Frequenzen beeinflussen - bedingt durch die hohe Packungsdichte - andere Komponenten wesentlich stärker als auf normalen Hauptplatinen. Die höheren Kosten, die durch Zusatzkomponenten wie dem I/O-Channel-Hub und den teuren Speicher entstehen, machen Rambus ebenfalls unattraktiv.

Um auch im Notebook-Bereich einen Chipsatz für schnellen Speicher anbieten zu können, will Intel daher nicht wie ursprünglich geplant einen speziellen Notebook-Chipsatz mit Rambus-Unterstützung (Codename "Greendale") auf den Markt bringen. Stattdessen will man den für Januar angekündigten Desktop-Chipsatz "Solano 2M" mobiltauglich machen. Der Chipsatz, der PC 133 SDRAM unterstützt, soll ab Mitte nächsten Jahres an die Entwickler gehen. Die ersten Notebooks mit dem Solano 2M sollen dann Ende des Jahres auf den Markt kommen (PC-WELT 13.12.99, sp).

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