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Intel-Gründer Moore: Unterhaltung mit Computern in Zukunft möglich

In 10 bis 15 Jahren könnten Computernutzer mit ihrem PC eine "intelligente Unterhaltung" führen. Das meint zumindest der Intel-Mitbegründer Gordon Moore.

In 10 bis 15 Jahren könnten Computernutzer nach Auffassung von Intel-Mitbegründer Gordon Moore Anwender mit ihrem PC eine "intelligente Unterhaltung" führen. "Voraussetzung ist eine gute Spracherkennung", sagte Moore am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Die Möglichkeit, mit dem Computer zu kommunizieren, werde eine Menge Veränderungen mit sich bringen.

Der 76-Jährige hatte vor 40 Jahren einen Artikel in der US-Fachzeitschrift "Electronics Magazine" veröffentlicht, in dem er beschrieb, dass sich die Integrationsdichte der Transistoren auf einer integrierten Schaltung kontinuierlich alle paar Jahre verdoppele.

Die Vorhersage wurde als "Moore's Law" bekannt und hat bis heute nichts von ihrer Bedeutung für die Halbleiterbranche verloren. Sein Gesetz, so schätzt Moore, werde noch zehn bis 20 Jahre seine Gültigkeit behalten. "Die Industrie hat in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet."

Zum Jubiläum von "Moore's Law" ist der Chiphersteller Intel auf der Suche nach einer Original-Ausgabe des "Electronics Magazine" vom 19. April 1965, in der Moores Theorie erstmals veröffentlicht wurde. Bis zu 10.000 Dollar will das Unternehmen für das Magazin zahlen. Das Angebot wurde bei Ebay veröffentlicht.

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