100388

Intel-CPUs haben Notebook-Markt fest im Griff

09.08.2006 | 17:02 Uhr |

Das Herz eines Notebooks schlägt meist im Intel-Takt. Denn von Intel stammten im Juli 2006 80 Prozent aller in Notebooks eingebauten Prozessoren, Intel Centrino und der Core Duo sind die gefragtesten Notebook-Prozessoren im ersten Halbjahr 2006. Damit konnte Intel seine ohnehin schon starke Position bei Notebooks behaupten und gegenüber den letzten Monaten sogar wieder etwas ausbauen. PC-WELT stellt Ihnen die Entwicklung des Prozessor-Markts für Notebooks in Kooperation mit BFL vor.

Intels Marktmacht stützt sich laut dem BFL IT INDEX auf den Core Duo und vor allem auf den Centrino. Der Centrino musste zwar seit Anfang des Jahres einen spürbaren Rückgang bei den Verkaufszahlen hinnehmen, konnte sich aber zuletzt bei um die 54 Prozent stabilisieren und ist damit die am öftesten in Notebooks eingebaute CPU überhaupt. Der Core Duo dagegen startete richtig durch - jeder Formel-1-Pilot würde blass vor Neid. Denn der Core Duo konnte seinen Marktanteil bei Notebooks von einem Prozent im Januar 2006 auf mittlerweile 17,4 Prozent steigern.

Der deutliche Erfolg des Core Duo ging allerdings nicht so sehr auf Kosten von AMD-Prozessoren; der Core Duo kannibalisierte stattdessen seine Brüder aus dem eigenen Haus: Den Centrino und vor allem den Pentium 4.

Die Zeit des Pentium 4 in Notebooks ist vorbei, daran lassen die Zahlen keinen Zweifel. Von ohnehin nur noch 3,4 Prozent Marktanteil rutschte der P4 auf kaum noch messbare 0,8 Prozent.

Der Celeron als Einstiegs-CPU konnte sich dagegen passabel behaupten, sein Marktanteil lag im Juli bei 7,5 Prozent. Damit verzeichnet der Celeron ein kleinen Rückgang im ersten Halbjahr 2006.

0 Kommentare zu diesem Artikel
100388