245818

Intel-CPUs bis zu 29 Prozent billiger

Intel hat die Preise seiner PC- und Server-Prozessoren um bis zu 29 Prozent gesenkt. Damit ist es sehr wahrscheinlich, dass die neuen Modelle nicht mehr lange auf sich warten lassen - und dass PCs bald wieder billiger werden.

Intel hat die Preise seiner Desktop-PC- und Server-Prozessoren um bis zu 29 Prozent gesenkt. So kostet der 800-MHz-Pentium-III jetzt mit 647 Dollar 24 Prozent weniger als bisher - die 750-MHz-Version ist mit 530 Dollar 29 Prozent billiger. Die Preise der Pentium-III-Modelle mit 667 und 650 MHz fielen um 25 Prozent auf 337 beziehungsweise 316 Dollar.

Dass mit den Preissenkungen bei CPUs auch die PC-Preise fallen, liegt nahe, da die CPU der teuerste Bestandteil eines Rechners ist. Auch ist wahrscheinlich, dass schon bald die neuen PIII-Modelle mit 850 und 866 MHz auf den Markt kommen. Und firmennahen Quellen zufolge soll die 933-MHz-Version im zweiten Quartal folgen. Früher hatte Intel die neuen Chips zeitgleich mit den Preissenkungen bei älteren Modellen angekündigt. In der letzten Zeit ging man dazu über, die neuen Modelle erst ein paar Wochen später vorzustellen.

Auch die Celeron-Prozessoren sind jetzt billiger. Die 533-MHz-Variante kostet 127 Dollar und damit 24 Prozent weniger, die 500-MHz-Version ist mit 93 Dollar für 27 Prozent weniger zu haben. Der Celeron mit 466 MHz kostet ab sofort 73 und der Celeron mit 433 MHz 69 Dollar. Laut Intel-Vizepräsident Albert Yu soll die 600-MHz-Version des Billig-Chips noch in der ersten und die 700-MHZ-Variante in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. Wie beim Pentium III will man auch hier allmählich auf 0,18-Mikron-Technik umstellen.

Die Server-CPU Xeon wurde um bis zu 23 Prozent günstiger. Sie kostet mit 800 MHz 697, mit 733 MHz 505 und mit 667 MHz 425 Dollar. (PC-WELT, 29.02.2000, sp)

Intel beteiligt sich an Infineon

Athlon 62 Prozent billiger (PC-WELT Online, 22.2.2000)

Itanium mit angezogener Bremse (PC-WELT Online, 10.2.2000)

0 Kommentare zu diesem Artikel
245818