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Intanium-Chips für Entwickler

Nach Beseitigung der letzten Bugs hat Intel jetzt damit bego

Nach Beseitigung der letzten Bugs hat Intel jetzt damit begonnen, Prototypen seines neuen Itanium-Prozessors an Hard- und Software-Hersteller auszuliefern. Laut Marketing-Direktor Ron Curry hat Intel bereits mehrere Tausend dieser Prototypen gefertigt - noch in diesem Jahr sollen Hunderte der neuen Chips an die Entwickler gehen. In der zweiten Hälfte 2000 sollen dann die ersten Itanium-Systeme auf den Markt kommen.

Analysten stehen dem Itanium skeptisch gegenüber. Sie sehen keine große Nachfrage für den lange verspäteten Chip, da er nicht so viel mehr Leistung bringe, wie ursprünglich erwartet. Nach Ansicht von Joe Osha von der Beratungsfirma Merrill Lynch ist Intel mit seiner 64-Bit-Architektur auf dem richtigen Weg. "Aber wir sollten unsere Leistungserwartungen besser für den Itanium-Nachfolger McKinley aufheben," so Osha.

Der Itanium (Codename "Merced") ist Intels erster 64-Bit-Prozessor. Er kann mit mehr Speicher und datenintensiveren Anwendungen umgehen als herkömmliche 32-Bit-Chips und soll damit High-End-CPUs - etwa Suns UltraSparcIII - Konkurrenz machen. Außerdem besitzt er eine völlig neue Chiparchitektur, "IA-64" genannt.

Intel arbeitet auch an einem Chipsatz für den Itanium: Das 460 GX soll in zwei Konfigurationen kommen - für Workstations mit bis zu zwei CPUs sowie für Vier-Prozessor-Server (PC-WELT, 7.12.99, sp).

64-Bit-Chips: Intel isoliert (PC-WELT Online, 7.10.99)

Intel: Merced heisst Itanium (PC-WELT Online, 5.10.99)

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