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Instagram-Frist zum Verbergen peinlicher Bilder endet am 16. Mai

03.05.2013 | 13:14 Uhr |

Ab sofort kann man auf Instagram-Bildern Personen markieren, wie bei Facebook. Wer das nicht will, hat bis zum 16. Mai Zeit, seine Bilder unsichtbar zu machen.

Instagram-Nutzer können über Bildunterschriften und Hashtags bereits angeben, was auf ihren Bildern zu sehen ist und via Karte, wo das Bild gemacht wurde. Ab sofort können sie auch angeben, wer zu sehen ist. Fast wie bei Facebook, das Instagram aufgekauft hatte, kann man Fotografierte mit Namensschildchen versehen. Instagram nennt das Feature "Fotos von dir". Allerdings darf nur der Fotograf die Namen hinzufügen - andere Betrachter dürfen keine Namensschilder ergänzen. Hier besteht ein Unterschied zu Facebook, wo standardmäßig auch andere Sie markieren dürfen. Alternativ zu Personen-Namen dürfen Sie bei Instagram auch Namen von Unternehmen oder Haustieren hinzufügen. Instagram verspricht, dass jeder Account bei dem sozialen Netzwerk hinzugefügt werden darf.

Außerdem gibt es einen neuen Bereich in Instagram namens "Fotos von dir", in welchem alle Fotos auftauchen sollen, auf denen Sie markiert wurden - auch die anderer Fotografen. Zusätzlich erhalten Sie eine Benachrichtigung, wenn Sie markiert werden, verspricht Instagram. Was der eine begrüßt, dürfte dem anderen sauer aufstoßen. Wer nicht will, dass sein Foto in "Fotos von dir" für andere sichtbar ist, muss das beim Upload des Bildes, der Benachrichtigung oder im Nachhinein festlegen. Denn der "Fotos von dir"-Bereich selbst ist ab dem 16. Mai für alle Nutzer standardmäßig sichtbar . Bis dahin haben Nutzer noch Zeit, unerwünschte Fotos unsichtbar für die Öffentlichkeit zu machen.

Fast zeitgleich aktualisiert Instagram seine App für iOS und für Android .

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