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Innovationen am IFA-Stand der Telekom

03.09.2006 | 13:34 Uhr |

Die Deutsche Telekom Laboratories präsentieren im Technisch-Wissenschaftlichen Forum in Halle 5.3 neue Telekommunikations-Anwendungen und -Dienste für die Welt von morgen.

Mit der „Virtuellen Cocktailparty“ macht sich der Telekom-Konzern einen gleichnamigen Effekt zunutze: Unterhalten sich in einem Raum gleichzeitig mehrere Menschen, so kann sich das Ohr auf eines der Gespräche stärker konzentrieren. In einer virtuellen Kommunikationsumgebung werden akustische Szenen dreidimensional wiedergegeben, um mit der so möglichen Differenzierung die Qualität von Telefonkonferenzen aufzuwerten. Mit der „PebbleBox“ verdeutlicht man das Zusammenwirken von Handlung und entsprechendem Geräusch. Durch das Zusammenspiel unserer Sinne formen wir die Welt, wie wir sie wahrnehmen. Am Telekom-Stand werden die Besucher Zeuge, wie sich das Erfahren von Objekten durch Greifen unerwartet verändern kann. Aus Steinen wird ein Wassergefäß oder ein Werkzeugkoffer, ohne dass sich am eigentlichen Objekt tatsächlich etwas geändert hat.

Mit „GestAvatar“ können sich die Besucher der IFA durch eine virtuelle Figur repräsentieren lassen. Die Bewegungen von Kopf, Händen und Fingern werden in Echtzeit nachverfolgt. So wird der Figur ein emotionaler Ausdruck verliehen und auch Sprache Lippen-synchron wiedergegeben. Im Heimbereich soll diese Technologie bald auf herkömmlichen PCs mit WebCam eingesetzt werden können. Mit den „Large Display Widgets“ zeigt die Telekom eine mögliche Interaktion zwischen Handy und Großbildschirm. Die Kamera erkennt Interaktionselemente auf dem Bildschirm, die der Benutzer auswählen kann. Durch die Verbindung mit einer optischen Bewegungserkennung wird es nun möglich, Objekte auf dem Großbildschirm mit dem Handy zu bewegen oder Daten auf das Mobiltelefon zu transferieren.

„Bravissimo“ ist eine Technologie, um unterwegs auf die Inhalte im Heimnetz zugreifen zu können. Per spezieller Freigabe können somit Bilder, Musik oder Filme auch unterwegs genutzt werden, obwohl sie auf der heimischen Festplatte lagern. Mit „Qiro“ möchte die Telekom schließlich Communities und Freundeskreis das Zusammenfinden erleichtern. Der Dienst bietet beispielsweise Funktionen wie „Freunde in der Nähe sehen“, „zum Treffpunkt finden“ oder „über Veranstaltungen in der Nähe informieren“.

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