Innenleben

Bastler zerlegen neuen iMac in seine Einzelteile

Freitag den 30.11.2012 um 19:01 Uhr

von Michael Söldner

© kodawarisan.com
In den USA sind gerade die neuen iMac-Modelle in den Handel gegangen. Mutige Bastler haben die neuen Apple-Geräte bereits geöffnet.
Apple setzt seit Jahren auf geschlossene Systeme. Im Gegensatz zu Windows-Rechnern ist ein Öffnen der Geräte hier nicht vorgesehen. Trotzdem interessieren sich immer mehr Fans für das Innenleben von iPhone , Mac oder iPad .

Daher verwundert es wenig, dass auch die gerade erst in den USA in den Verkauf gegangenen iMacs bereits von mutigen Computer-Bastlern in ihre Einzelteile zerlegt wurden. Die aus Japan stammenden Schrauber haben ihre Funde nun im Internet veröffentlicht. Das Innere des iMacs mit 21,5-Zoll-Display überrascht trotz der um 80 Prozent reduzierten Gerätegröße noch mit reichlich Freiraum.

Durch eine geschickte Platzierung der Bauteile kommt der neue iMac an der dünnsten Stelle auf eine Gehäusedicke von lediglich fünf Millimetern. In der Mitte misst der Bildschirm jedoch noch über vier Zentimeter. Es bleibt spannend, inwieweit sich künftige Desktop-Rechner auch weiterhin auf ein Minimum an Platz reduzieren lassen werden.

Aufgrund der bislang noch fehlenden Übersetzung der japanischen Beschreibung bleiben viele Details der Öffnung noch unklar. Bis dahin müssen sich Interessierte mit den zahlreichen Fotos aus dem Innenleben des iMacs begnügen.

iPad Mini, iPad 4. Generation & neue Macs - Highlights der Apple-Präsentation
iPad Mini, iPad 4. Generation & neue Macs - Highlights der Apple-Präsentation

Freitag den 30.11.2012 um 19:01 Uhr

von Michael Söldner

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (41)
  • chipchap 22:17 | 06.12.2012

    Zitat: magiceye04
    ...- bei der Software und den Bedienkonzepten sieht es eher andersrum aus bzw. beide Welten haben sich irgendwo in der Mitte getroffen.

    Nö.
    Da hat Billy ganz frech von Steve geklaut.

    Das hat er sogar zugegeben.

    Und der Hardwaretransfer war wohl die Rettung für die Apfelfreunde.
    Die Motorolachips waren einfach zu langsam.
    Der Power PC-Prozessor brachte noch mal frischen Wind in den Rechnermarkt, aber Intel war längst weit weg.
    Schade, daß er nur noch in der PS3 "lebt".

    Aber woher soll man das wissen, als Außenstehender ... .

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  • magiceye04 18:00 | 06.12.2012

    "Alles" ist wahrlich übertrieben.
    Übernommen wurde nur die Hardware (darum kann man ja inzwischen problemlos MacOS auf einem PC installieren) - bei der Software und den Bedienkonzepten sieht es eher andersrum aus bzw. beide Welten haben sich irgendwo in der Mitte getroffen.

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  • tempranillo 00:22 | 06.12.2012

    Bis einschließlich #35 habe ich diesen Thread mit großem Interesse gelesen. Ich überlege ja auch beim Laptop nen Wechsel und das unaufgeregte, sachliche Für und Wider hier in diesem Thread brachte mich nun doch noch mal ins Grübeln.

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  • consulting 23:50 | 05.12.2012

    Zitat: chipchap
    .
    Davon hast Du also auch keinen blassen Schimmer.
    Danke,
    herzlichen Dank; das wusste ich noch nicht.
    Dann sind die Intel-CPUs und die Erweiterungssteckplätze in den DOSen wahrscheinlich Apple-Erfindungen.
    Wieder was gelernt.

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  • chipchap 23:32 | 05.12.2012

    Zitat: consulting
    Bei Apple wurde nach und nach alles aus dem PC-Bereich übernommen.
    .
    Davon hast Du also auch keinen blassen Schimmer.

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