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Infineon siegt gegen Rambus

02.05.2001 | 14:45 Uhr |

Der Speicherhersteller Infineon hat vor einem US-Bundesgericht einen wichtigen Teilsieg errungen. Bis auf drei wurden alle Klagen von Rambus zurückgewiesen. Rambus hatte dem deutschen Speicherproduzenten mehrfache Patentverletzungen vorgeworfen.

Der Speicherhersteller Infineon hat vor einem US-Bundes-Gericht einen wichtigen Teilsieg errungen. Bis auf drei wurden alle Patentklagen von Rambus zurückgewiesen.

Rambus hatte dem deutschen Speicherhersteller vorgeworfen, wesentliche, teilweise sieben Jahre alte, Patentrechte bei der Herstellung von SDRAM und DDR-SDRAM verletzt zu haben. Neben Infineon wurde auch noch andere Speicherproduzenten mit diesem Vorwurf konfrontiert.

Rambus will von allen Speicherherstellern Lizenzgebühren für SDRAM und DDR-RAM kassieren. Während einige Hersteller nachgaben und Lizenzgebühren an Rambus entrichteten, weigerten sich Infineon, Hyundai Electronics und Micron Technologies Lizenzgebühren zu zahlen und nahmen einen Prozess in Kauf.

Über die verbleibenden drei Klagen von Rambus gegen Infineon will Robert Payne, der zuständige US-Richter, frühestens Ende dieser Woche entscheiden, wie hartware.de berichtet. (PC-WELT, 02.05.2001, hc)

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