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Infineon: Milliarden für neue Chip-Fabrik

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Die aus der Halbleitersparte hervorgegangen Firma Infineon hat einen Gewinn von 69 Millionen Euro präsentiert. Das berichtet das Online-Magazin Tecchannel. Nach dem letztjährigen Verlust von 790 Millionen Euro ist die Siemens-Tochter damit fit für den geplanten Börsengang im März.

Neben der Ausrichtung auf Wachstumsmärkte und einer Produktionsverbesserung führt Infineon-Chef Ulrich Schumacher das positive Geschäftsergebnis vor allem auf die Belebung des Halbleitermarktes in den letzten Monaten zurück. So wird für das laufende Jahr eine weltweite Steigerung des DRAM-Geschäfts von 40 Prozent erwartet. Nächstes Jahr sollen es noch einmal 30 Prozent werden. Zusammen mit den Produktionsengpässen nach dem Erdbeben in Taiwan führte die hohe DRAM-Nachfrage zu herstellerfreundlichen Preisen.

In Zukunft will Infineon verstärkt Chips für drahtlose Kommunikation und Internetanwendungen entwickeln. Zudem plant das Unternehmen ein neues Halbleiterwerk für über eine Milliarde Mark, in dem rund 1.000 Arbeitsplätze entstehen sollen. Als Standort ist Dresden im Gespräch.

Der Wert von Infineon wird auf 10 bis 20 Milliarden Mark geschätzt. Der geplante Börsengang könnte nach Analystenmeinung der zweitgrößte Börsengang Deutschlands nach der Telekom werden [[sp]].

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