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Industriespionage: Anklage gegen VIA-Chef und dessen Ehefrau

08.12.2003 | 14:56 Uhr |

Der VIA-CEO Wen Chi Chen und seine Ehefrau, die VIA-Vorsitzende Cher Wang, sind in Taipeh wegen Industriespionage angeklagt worden. Dies berichtet die Zeitung "Taipei Times". Im Falle einer Veruteilung drohen mehrjährige Haftstrafen.

Der VIA-CEO Wen Chi Chen und seine Ehefrau, die VIA-Vorsitzende Cher Wang, sind in Taipeh wegen Industriespionage angeklagt worden. Dies berichtet unsere Schwesterpublikation Tecchannel unter Berufung auf die "Taipei Times". Im Falle einer Veruteilung drohen mehrjährige Haftstrafen.

Die Taipei Times beruft sich ihrerseits auf lokale Medien, die von der Anklage berichten. Richard Brown, Vice President und bei VIA für das Marketing zuständig, hat die Berichte bestätigt, die Anklage sei VIA aber noch nicht zugestellt worden.

Laut "Taipei Times" zählen Copyright-Verstöße und Vertrauensbruch zu den weiteren Anklagepunkten, die vom Büro des Distrikt-Staatsanwalts erhoben worden seien. Bei der von der Spionage betroffenen Firma handle es sich um D-Link, einen Technologie-Lieferanten und Konkurrenten von VIA.

Die beiden Beklagten hätten einen Mitarbeiter und nun ebenfalls Angeklagten dazu angestiftet, Chip-Simulationen und Unterlagen von D-Link zu stehlen. Dafür soll sich der seit 1995 bei VIA beschäftigte Mitarbeiter im Jahr 2000 in die Software-Enwticklung von D-Link eingeschleust haben, um 2001 wieder mit geheimen Unteragen im Gepäck zu VIA zu wechseln, so die Anklage.

Die gestohlenen Unterlagen seien dann auf einem FTP-Server von VIA aufgetaucht, der Mitarbeitern und Kunden von VIA offen steht. Wen Chi Chen und seine Ehefrau sollen dem Mitarbeiter für den Diebstahl Geld gezahlt haben.

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