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Indizierungen von PC-Spielen nicht vereinbar mit EU-Recht?

07.05.2002 | 18:38 Uhr |

Nach den tragischen Ereignissen in Erfurt ist eine hitzige Diskussion über das Verbot von nach Ansicht von Politikern "gewaltverherrlichenden" PC-Spielen entstanden. In diese Diskussion schaltet sich nun ein Fachmann für EU-Recht ein. Nach der Meinung von Professor Karl Albrecht Schachtschneider ist die deutsche Indizierungspraxis möglicherweise nicht mit EU-Recht vereinbar. Die deutsche Regelung, stellt der Professors der Universität Nürnberg-Erlangen fest, störe den europäischen Binnenmarkt.

Nach den tragischen Ereignissen in Erfurt ist eine hitzige Diskussion über das Verbot von nach Ansicht von Politikern "gewaltverherrlichenden" PC-Spielen entstanden. In diese Diskussion schaltet sich nun ein Fachmann für EU-Recht ein. Nach der Meinung von Professor Karl Albrecht Schachtschneider ist die deutsche Indizierungspraxis möglicherweise nicht mit EU-Recht vereinbar. Die deutsche Regelung, stellt der Professors der Universität Nürnberg-Erlangen fest, störe den europäischen Binnenmarkt.

In dem vom Fachblatt "Markt für Computer und Videospiele" ( MCV ) in Auftrag gegebenen Vorgutachten stellt der Professor fest, dass es zu klären gelte, ob der Jugendschutz so wichtig ist, dass er die Einschränkung des freien Warenverkehrs rechtfertige.

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