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Indien setzt voll auf Linux

10.10.2002 | 13:04 Uhr |

Die indische Regierung plant den vollständigen Umstieg auf Linux. Das Open Source-Betriebssystem soll auf dem ganzen Subkontinent andere, nach Meinung der indischen Regierung kostspieligere Software ersetzen.

Die indische Regierung plant den vollständigen Umstieg auf Linux. Das Open Source-Betriebssystem soll auf dem ganzen Subkontinent andere, nach Meinung der indischen Regierung kostspieligere Software ersetzen, wie die indische IT-Zeitung "The Economic Times" berichtet.

Die Regierung will Linux in allen akademischen Einrichtungen und staatlichen Behörden einführen. Für den Wirtschaftssektor wird ebenfalls ein Umstieg auf das Open Source-System erwartet.

Die hohen Kosten für Software werden als Gund für den Umstieg genannt: Proprietäre Software wie die Microsoft-Produkte würden ein wirtschaftlich schwächeres Land - wie Indien - stärker als einen hochentwickelten Industriestaat treffen.

Indien will zudem gegenüber China nicht ins Hintertreffen geraten. Das Land der Mitte bastelt seit geraumer Zeit am Aufbau einer leistungsfähigen IT-Infrastruktur und setzt dabei massiv auf Linux. In China sind es allerdings besonders Sicherheitsbedenken gegenüber Microsoft-Programmen, die den Wechsel zu Linux einläuteten. In Indien stehen dagegen ökonomische Gründe an vorderster Stelle.

Linux erobert die Desktops (PC-WELT Online, 13.09.2002)

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