Indie-Games
EA bietet kostenloses Publishing für Crowd-Funding-Projekte
Über Kickstarter und Co. finanzierte Indie-Projekte können über Publisher Electronic Arts künftig drei Monaten lang kostenlos vertrieben werden. Mit dem Angebot will das Software-Haus seine Origin-Plattform um eine neue Nische erweitern.
Nachdem Publisher Electronic Arts im Triple-A-Bereich nur schwer gegen Valves Steam ankommt, will das Software-Haus seine Download Plattform Origin nun im Indie-Games-Sektor ausbauen. Aus diesem Grund kündigte EA heute eine besondere Aktion für so genannte Crowd-Funding-Projekte an. Wer sein Spiel über Plattformen wie Kickstarter durch Fan-Spenden finanziert, kann diese künftig für eine begrenzte Zeit kostenlos über Electronic Arts vertreiben.
Alle Titel, die den Voraussetzungen des Publishers entsprechen, werden ins Origin-Programm aufgenommen. Für die Entwickler entfällt dabei die Distributionsgebühr für einen Zeitraum von 90 Tagen. Origin-Vice-President David DeMartini hat den Crowd-Funding-Trend erkannt und will kleinen Entwicklern mit der neuen Aktion eine Chance geben, ihre Titel einem größeren Publikum zugänglich zu machen.
Alle Titel, die den Voraussetzungen des Publishers entsprechen, werden ins Origin-Programm aufgenommen. Für die Entwickler entfällt dabei die Distributionsgebühr für einen Zeitraum von 90 Tagen. Origin-Vice-President David DeMartini hat den Crowd-Funding-Trend erkannt und will kleinen Entwicklern mit der neuen Aktion eine Chance geben, ihre Titel einem größeren Publikum zugänglich zu machen.
Die neue EA-Ausrichtung auf Indie-Entwickler dürfte vor allem Minecraft-Schöpfer Markus „Notch“ Persson freuen. Vor wenigen Wochen hatte der Electronic Arts noch als „zynische Bastarde“ bezeichnet, da das Software-Haus eine kommerzielle Spiele-Sammlung auf Origin als „Indie Paket“ verkaufen wollte. Durch die neue Crowd-Funding-Aktion würde der Publisher aber tatsächliche Indie-Studios fördern und ihnen ein größeres Publikum zugänglich machen – nicht ganz uneigennützig, versteht sich. Vom Indie-Trend erhofft sich EA natürlich auch steigende Einnahmen.
