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In Aktion: CPUs mit vier Kernen

08.03.2006 | 08:38 Uhr |

Doppelte Doppelkerner: Intel präsentiert gleich drei Vier-Kern-Prozessoren - einer durfte schon seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

(IDF, San Francisco) Anfang 2007 soll er kommen: Codename „Kentsfield“, der erste Desktop-Prozessor mit vier Rechenwerken. Der Kentsfield setzt sich aus zwei Conroe -Doppelkernern zusammen, die über einen gemeinsamen Prozessorbus verbunden sind. Trotz vier Prozessorkernen soll der Kentsfield lediglich 80 Watt unter Vollast verbrauchen. Im Vergleich zu den aktuellen Zwei-Kern-CPUs, die sich bis zu 130 Watt genehmigen, liegen also Welten.

Daneben präsentiert der Halbleitergigant noch zwei Server-Prozessoren, die auf die Codenamen "Clovertown" und "Clovertown MP" hören - Letzterer ist für Multi-Prozessor-Systeme gedacht. Ein solches System mit zwei Clovertown MP, also insgesamt acht CPU-Kernen, war bereits in Aktion zu sehen.

Das Ergebnis im demonstrierten Rendering-Benchmark Cinebench 2003 war aber eher enttäuschend. 1459 Punkte standen am Ende zu Buche, da kann unsere Höllenmaschine mit zwei AMD Opteron 280 doch noch ganz gut mithalten .

Weiterführende Details zu den zukünftigen Quad-Core-Server-Prozessoren hält unsere Schwesterpublikation Tecchannel im Beitrag „ IDF: Quad-Core-CPU Clovertown im Betrieb + Benchmark “ für Sie bereit.

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