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In 15 Ländern ist Ericssons HSDPA Lösung in Betrieb

04.04.2006 | 18:56 Uhr |

Der Telekomausrüster Ericsson hat bereits in 15 Ländern seine HSDPA-Lösung in Betrieb genommen - darunter Länder in Asien, dem Mittleren Osten, Afrika, Europa und Nordamerika. Mit der Ericsson-Lösung lassen sich derzeit durch eine Modifikation der 3G Mobilfunktechnologie Datenraten von 3,6 Mbit/s im Downlink anbieten. Netzbetreiber weltweit testen darauf neue Anwendungen und Services, die man mit HSDPA für den Kunden viel attraktiver gestalten kann.



Carl-Henric Svanberg, President und CEO von Ericsson, sagt: ?Wir haben von unseren Kunden sehr positives Feedback erhalten, HSDPA bereits früh testen zu können. Die 15 live HSDPA Systeme bestärken uns in der Annahme, dass wir 2006 eine ganze Reihe erfolgreicher kommerzieller HSDPA Starts sehen werden, die auf unserer Lösung basieren.?

Ericsson hat vor kurzem Cingulars UMTS/WCDMA Mobilfunknetz in den USA auf HSDPA aufgerüstet. Damit ist Cingular der erste Netzbetreiber weltweit, der Services in einem kommerziellen HSDPA Netz anbietet. In Japan hat Ericsson Vodafone KKs kommerzielles Netz in Teilen von Tokyo um HSDPA erweitert.

Bei HSDPA handelt es sich um ein Upgrade von UMTS (WCDMA) und erlaubt Geschwindigkeiten beim Herunterladen von theoretisch bis zu 14,4 Mbit/s. Gleichzeitig können Netzbetreiber die Kapazität mehr als verdoppeln und die Latenzzeiten für interaktive Anwendungen entscheidend reduzieren. Das Mobile Breitband wird das Empfangen und Verschicken von E-Mails auch mit größeren Dateianhängen sowie Musik-, Video- und Onlineanwendungen und mobiles TV entscheidend voranbringen. Konkurrenz zu HSDPA werden dann vorerst nur noch die lokalen drahtlosen Internetzugänge wie W-LAN und WiMax darstellen, die ebenfalls beachtliche Datenübertragungsgeschwindigkeiten garantieren können.



WCDMA ist die weltweit wichtigste 3G Technologie, für die sich schon acht der zehn größten Netzbetreiber der Welt entschieden haben. Ericsson erwartet, dass bis 2007 80 Prozent aller Mobilfunkteilnehmer GSM, EDGE oder WCDMA nutzen werden und hat laut eigenen Angaben bei diesen Technologien einen Marktanteil von 35 Prozent. In Kundenzahlen bedeutet dies, dass nun mittlerweile 1,6 Milliarden Menschen mit den GSM oder WCDMA-Technologien telefonieren und der UMTS-Markt inklusive der HSDPA-Lösung durch die neuen Dienste in diesem Jahr enorm wachsen werden.

Mehr Informationen:
» Erfolg von GSM, UMTS und HSDPA weltweit
» Wachstumspotenzial UMTS in 2006
» HSDPA-Lösung von Ericsson
» HSDPA-Nachrichten

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