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Immer weniger Neuwagen werden in Europa verkauft

20.03.2013 | 05:43 Uhr |

Die Zahl der verkauften Neuwagen in Europa sinkt seit 17 Monaten kontinuierlich. Den stärksten Rückgang verzeichnen dabei Krisenländer wie Italien.

Immer weniger Europäer entscheiden sich für die Anschaffung eines Neuwagens. Bereits seit 17 Monaten ist ein Rückgang der Neuzulassungen zu verzeichnen. Als Ergebnis wurden im Februar weniger als 800.000 Autos erstmalig angemeldet. Bezieht man die Zahlen des Vorjahresmonats mit ein, so ergibt sich daraus ein Rückgang von über 10 Prozent.

Ein leichter Anstieg ist nur in Großbritannien und Belgien zu verzeichnen, Deutschland hingegen reiht sich genau im Durchschnitt ein und verbucht im Vergleich zum Februar 2012 einen Rückgang von 10,5 Prozent. Die Automobilbranche ist damit mit dem schlechtesten Verkaufsjahr seit 1995 konfrontiert. Besonders hart trifft es die von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise geschundenen Staaten Italien und Spanien. Hier sank die Nachfrage nach Neuwagen um 17,4 bzw. 9,8 Prozent.

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Das geringe Interesse an Neuwagen wirkt sich besonders auf die beiden Hersteller Ford und Opel aus. Der US-amerikanische Autobauer verzeichnet in Europa einen Rückgang von 21 Prozent, der deutsche Traditionshersteller hingegen wird mit einem Minus von 15,8 Prozent konfrontiert. Weniger stark betroffen sind die Hersteller von Oberklasse-Fahrzeugen: Daimler kommt auf ein Minus von 1,8 Prozent, bei BMW sanken die Verkaufszahlen um 2,5 Prozent.

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